UNKNOWN ARTIST
2026
Nationalgalerie Prag
17. Mai 2026
Wasserkirche Zürich
12.6.–12.7.2026
Eröffnung und Performance: 13. Juni 2026
UNKNOWN ARTIST ist ein transnationales Projekt zwischen Prag und Zürich, das die Form einer performativen Prozession und einer immersiven Installation annimmt. In Zusammenarbeit mit Studierenden von Kunsthochschulen entwickelt, würdigt das Projekt namenlose und vergessene Künstler*innen und reflektiert zugleich über Autor*innenschaft, Sichtbarkeit und den Wunsch nach Anerkennung. An der Schnittstelle von Performance, somatischer und therapeutischer Praxis, Ausstellungsmachen und institutioneller Intervention untersucht das Projekt die Bedingungen, unter denen künstlerischer Wert zugeschrieben, bewahrt oder ausgelöscht wird. Nach seiner ersten Präsentation in der Nationalgalerie Prag wird das Projekt in der Wasserkirche Zürich zusammen mit der Installation The House of Dead Images gezeigt und eröffnet einen vielschichtigen Dialog zwischen lebenden Körpern, historischen Kunstwerken und der stillen Beharrlichkeit künstlerischer Erinnerung.
Performance: Nationalgalerie Prag
Diese performative und somatische Prozession führt das Publikum vom touristisch belebten Hradschiner Platz in die kontrastierend ruhigen Säle der Altmeistersammlung der Nationalgalerie Prag. Im Wechselspiel zwischen öffentlichem Raum und institutionellem Innenraum inszeniert die Performance eine Begegnung zwischen der verkörperten und klanglichen Präsenz der Performer*innen und den „stillen“ Werken der Sammlung – von kanonisierten bis hin zu unbekannten Positionen der Kunstgeschichte. Das Museum erscheint dabei nicht nur als Ort der Bewahrung, sondern auch als Struktur, die Hierarchien von Sichtbarkeit und historischer Relevanz hervorbringt. Die Arbeit entfaltet sich durch somatische und meditative Interaktionen im Raum, darunter eine Langzeitperformance im Schwarzenberg-Palais. Die Prozession kulminiert in der Enthüllung eines Denkmals für die unbekannte Künstler*in, gefolgt von einem Apéro im Garten des Salm-Palais.
Die Performance wurde von der Nationalgalerie Prag im Rahmen des Internationalen Museumstags in Auftrag gegeben.
Performance: Wasserkirche Zürich
In Zürich tritt UNKNOWN ARTIST in einen Dialog mit der ortsspezifischen Installation The House of Dead Images, die erstmals in der Wasserkirche präsentiert wird. Die Performance reagiert auf die Architektur und die historische Resonanz des Kirchenraums und verstärkt damit die Themen Erinnerung, Anonymität und das Nachleben von Bildern. Der sakrale Kontext schärft Fragen nach Hingabe, Gedenken und der Ritualisierung künstlerischer Vermächtnisse. Psychotherapeutische und gruppendynamische Elemente werden eingesetzt, um intensive Prozesse anzustoßen und existenzielle Themen zu verhandeln. Nach einem geschlossenen, erfahrungsorientierten Teil bewegt sich die Gruppe in die öffentlichen Räume des Museums und entwickelt performative Elemente sowie experimentelle Interaktionen mit dem Publikum.
Ausstellung: The House of Dead Images, Wasserkirche Zürich
The House of Dead Images wird seit 2021 entwickelt und ist eine immersive Installation, die zahlreiche Werke vergessener oder autodidaktischer Künstler*innen versammelt, welche Roman Buxbaum über Jahre gesammelt und bearbeitet hat. Die Installation befindet sich in einer hölzernen Struktur aus bemalten Latten, die an Dachboden- oder Kellerabteile erinnert – Orte des Aufbewahrens, des Vergessens und latenter Erinnerung. Durch die Arbeit mit gefundenen Objekten, einer wiederkehrenden Strategie im Werk Buxbaums, entsteht eine dichte Szenografie, bevölkert von den Spuren von Maler*innen, Bildhauer*innen und Kunsthandwerker*innen.
Innerhalb dieser Struktur erhalten die Artefakte ein zweites Leben. Dadurch werden Vorstellungen von Autorinnenschaft und Originalität hinterfragt und zugleich eine Ethik der Wiederverwendung und Fürsorge vorgeschlagen. Die Besucher*innen sind eingeladen, die Installation als Raum der Introspektion zu betreten und eine Reise durch ihre eigene visuelle Erinnerung und frühe Bilderfahrungen zu unternehmen.
Performance und Ausstellung finden im Rahmen des Zurich Art Weekend statt.
Prag
Konzept und Dramaturgie: Roman Buxbaum
Kuratorische und dramaturgische Zusammenarbeit: Michal Novotný, Karina Kottová
Performer*innen: Karolína Kubešová, Zbyněk Rohlík, Barbora Šošolíková, Alessandra Točoňová (DAMU) sowie Studierende von Kunsthochschulen
Produktion: Hana Kozubová
Dauer: ca. 120 Minuten
Zürich
Konzept und Dramaturgie: Roman Buxbaum
Kurator der Ausstellung: Christoph Lichtin
Kuratorische und dramaturgische Zusammenarbeit der Performance: Karina Kottová
Performer*innen: Karolína Kubešová, Zbyněk Rohlík, Barbora Šošolíková, Alessandra Točoňová (DAMU) sowie Studierende von Kunsthochschulen
Dauer: ca. 120 Minuten
Nationalgalerie Prag
17. Mai 2026
Wasserkirche Zürich
12.6.–12.7.2026
Eröffnung und Performance: 13. Juni 2026
UNKNOWN ARTIST ist ein transnationales Projekt zwischen Prag und Zürich, das die Form einer performativen Prozession und einer immersiven Installation annimmt. In Zusammenarbeit mit Studierenden von Kunsthochschulen entwickelt, würdigt das Projekt namenlose und vergessene Künstler*innen und reflektiert zugleich über Autor*innenschaft, Sichtbarkeit und den Wunsch nach Anerkennung. An der Schnittstelle von Performance, somatischer und therapeutischer Praxis, Ausstellungsmachen und institutioneller Intervention untersucht das Projekt die Bedingungen, unter denen künstlerischer Wert zugeschrieben, bewahrt oder ausgelöscht wird. Nach seiner ersten Präsentation in der Nationalgalerie Prag wird das Projekt in der Wasserkirche Zürich zusammen mit der Installation The House of Dead Images gezeigt und eröffnet einen vielschichtigen Dialog zwischen lebenden Körpern, historischen Kunstwerken und der stillen Beharrlichkeit künstlerischer Erinnerung.
Performance: Nationalgalerie Prag
Diese performative und somatische Prozession führt das Publikum vom touristisch belebten Hradschiner Platz in die kontrastierend ruhigen Säle der Altmeistersammlung der Nationalgalerie Prag. Im Wechselspiel zwischen öffentlichem Raum und institutionellem Innenraum inszeniert die Performance eine Begegnung zwischen der verkörperten und klanglichen Präsenz der Performer*innen und den „stillen“ Werken der Sammlung – von kanonisierten bis hin zu unbekannten Positionen der Kunstgeschichte. Das Museum erscheint dabei nicht nur als Ort der Bewahrung, sondern auch als Struktur, die Hierarchien von Sichtbarkeit und historischer Relevanz hervorbringt. Die Arbeit entfaltet sich durch somatische und meditative Interaktionen im Raum, darunter eine Langzeitperformance im Schwarzenberg-Palais. Die Prozession kulminiert in der Enthüllung eines Denkmals für die unbekannte Künstler*in, gefolgt von einem Apéro im Garten des Salm-Palais.
Die Performance wurde von der Nationalgalerie Prag im Rahmen des Internationalen Museumstags in Auftrag gegeben.
Performance: Wasserkirche Zürich
In Zürich tritt UNKNOWN ARTIST in einen Dialog mit der ortsspezifischen Installation The House of Dead Images, die erstmals in der Wasserkirche präsentiert wird. Die Performance reagiert auf die Architektur und die historische Resonanz des Kirchenraums und verstärkt damit die Themen Erinnerung, Anonymität und das Nachleben von Bildern. Der sakrale Kontext schärft Fragen nach Hingabe, Gedenken und der Ritualisierung künstlerischer Vermächtnisse. Psychotherapeutische und gruppendynamische Elemente werden eingesetzt, um intensive Prozesse anzustoßen und existenzielle Themen zu verhandeln. Nach einem geschlossenen, erfahrungsorientierten Teil bewegt sich die Gruppe in die öffentlichen Räume des Museums und entwickelt performative Elemente sowie experimentelle Interaktionen mit dem Publikum.
Ausstellung: The House of Dead Images, Wasserkirche Zürich
The House of Dead Images wird seit 2021 entwickelt und ist eine immersive Installation, die zahlreiche Werke vergessener oder autodidaktischer Künstler*innen versammelt, welche Roman Buxbaum über Jahre gesammelt und bearbeitet hat. Die Installation befindet sich in einer hölzernen Struktur aus bemalten Latten, die an Dachboden- oder Kellerabteile erinnert – Orte des Aufbewahrens, des Vergessens und latenter Erinnerung. Durch die Arbeit mit gefundenen Objekten, einer wiederkehrenden Strategie im Werk Buxbaums, entsteht eine dichte Szenografie, bevölkert von den Spuren von Maler*innen, Bildhauer*innen und Kunsthandwerker*innen.
Innerhalb dieser Struktur erhalten die Artefakte ein zweites Leben. Dadurch werden Vorstellungen von Autorinnenschaft und Originalität hinterfragt und zugleich eine Ethik der Wiederverwendung und Fürsorge vorgeschlagen. Die Besucher*innen sind eingeladen, die Installation als Raum der Introspektion zu betreten und eine Reise durch ihre eigene visuelle Erinnerung und frühe Bilderfahrungen zu unternehmen.
Performance und Ausstellung finden im Rahmen des Zurich Art Weekend statt.
Prag
Konzept und Dramaturgie: Roman Buxbaum
Kuratorische und dramaturgische Zusammenarbeit: Michal Novotný, Karina Kottová
Performer*innen: Karolína Kubešová, Zbyněk Rohlík, Barbora Šošolíková, Alessandra Točoňová (DAMU) sowie Studierende von Kunsthochschulen
Produktion: Hana Kozubová
Dauer: ca. 120 Minuten
Zürich
Konzept und Dramaturgie: Roman Buxbaum
Kurator der Ausstellung: Christoph Lichtin
Kuratorische und dramaturgische Zusammenarbeit der Performance: Karina Kottová
Performer*innen: Karolína Kubešová, Zbyněk Rohlík, Barbora Šošolíková, Alessandra Točoňová (DAMU) sowie Studierende von Kunsthochschulen
Dauer: ca. 120 Minuten